Osteopathie nach Bowen
Sanfte Impulse für Ihre Balance
In meiner Praxis in Düsseldorf wende ich die Bowen-Methode an, eine sanfte Form der osteopathischen Behandlung. Mit gezielten Impulsen unterstützt sie die Beweglichkeit, Balance und die natürliche Selbstregulation Ihres Körpers – ideal bei akuten oder chronischen Beschwerden.
: Ursprung & Entwicklung
Die Bowen-Methode wurde in Australien vom Osteopathen Thomas Bowen entwickelt. Sie kombiniert osteopathische, medizinische und orthopädische Standards mit den eigenen Erkenntnissen von Bowen und wurde über Jahrzehnte weiterentwickelt. Heute werden Therapeuten in Deutschland und weltweit ausgebildet.
: Wirkungsweise
Bei der Bowen-Methode setzt der Therapeut sanfte, gezielte Impulse, die vor allem die Faszien, aber auch Muskeln, Organe und Nerven ansprechen. Durch kurze Pausen zwischen den Griffen kann der Körper die Reize verarbeiten und seine Beweglichkeit und Funktion auf natürliche Weise verbessern.
: Ablauf einer Behandlung
Eine typische Behandlung besteht aus sanften, „rollenden“ Griffen oder Griff-Serien, die der Therapeut mit den Händen durchführt. Jede Griff-Sequenz wird von kurzen Pausen unterbrochen, damit der Körper die Impulse aufnehmen kann.
Die Sitzungen dauern in der Regel 45–50 Minuten. Beim Ersttermin folgt zunächst ein ausführliches Anamnesegespräch mit Beweglichkeits- und Funktions-Tests, um die Ursache Ihrer Beschwerden zu identifizieren und individuell zu behandeln.
: Für wen ist Bowen geeignet?
Die Bowen-Methode eignet sich für Menschen mit akuten oder chronischen Beschwerden, für die Rehabilitation nach Verletzungen oder Operationen und für alle, die eine sanfte, aber wirkungsvolle Form der osteopathischen Behandlung suchen. Besonders häufig angewendet wird sie bei:
Nacken- und Rückenschmerzen
Blockaden im Bewegungsapparat
Kieferbeschwerden (CMD)
Verspannungen und eingeschränkter Beweglichkeit
: FAQ / häufige Fragen
Tut die Behandlung weh?
Jain – meist nicht.
Die Bowen-Methode arbeitet sanft, daher empfinden die meisten Menschen die Behandlung als angenehm.
Manche Griff-Serien können jedoch kurzfristig schmerzhaft sein, besonders an stark verspannten oder verklebten Stellen. Das ist ein wichtiger Hinweis auf Problembereiche.
Interessanterweise bemerken viele Patienten die Reaktionen des Körpers oft an ganz anderen Stellen, da die Faszien den gesamten Körper miteinander verbinden und Spannungen entlang der Ketten weitergeleitet werden.
Wie oft sollte man kommen?
Je nach Beschwerdebild werden 2–5 Sitzungen empfohlen.
Muss ich mich ausziehen?
Für die Bowen-Behandlung ist es sinnvoll, dass bestimmte Körperbereiche gut zugänglich sind. In der Regel erfolgt die Behandlung in Unterwäsche, leichte Baumwollkleidung (z.B. bei Kindern) ist auch möglich.
Rötungen oder leichte Hautreaktionen nach den Griffen sind ein Zeichen für vermehrte Durchblutung in den behandelten Bereichen. Sie können nur bei direktem Sichtkontakt erkannt werden und helfen dem Therapeuten, die Behandlung gezielt anzupassen.
